Eine-Welt-Ausschuss der Seelsorgeeinheit Unterm Staufen

In jedem Armen begegnet uns Jesus Christus: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan (Mt 25,40). Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan (Mt 25,45).

Der Eine- Welt- Ausschuss hat es sich zur Aufgabe gemacht, immer wieder daran zu erinnern, dass es eine unsere dringendsten Aufgaben ist, uns um die Armen, Wehrlosen und Ausgegrenzten zu kümmern. Diese Aufgabe ist groß und vielschichtig, doch manchmal können kleine Schritte wesentliche Veränderungen herbeiführen:

Projektarbeit

Wir unterstützen Projekte in Afrika und Südamerika, wobei es primär immer um Hilfe zur Selbsthilfe geht.

Gottesdienste

Gottesdienste müssen auch daran erinnern, dass wir eine Weltkirche sind und viele unserer Brüdern und Schwestern unsere Solidarität benötigen.

Weltkirchlicher Friedensdienst

Friedensdienst 2013

Immer wieder zieht es Jugendliche unserer Gemeinde in arme Länder. Sie arbeiten dort unter dem Motto „Mitleben, Mitbeten und Mitarbeiten“ in sozialen Einrichtungen. In einer Welt, die immer globaler wird, ist es wichtig, jungen Erwachsenen die Möglichkeit zu geben, andere Menschen mit ihren Kulturen und Religionen zu erleben. So können im Rahmen der Freiwilligendienste unserer Diözese Rottenburg-Stuttgart junge Menschen für ein Jahr auf einem anderen Kontinent leben. Wichtig ist dabei, daß Jugendliche auch zu uns kommen können, um sich gegenseitig kennenzulernen.
Aus Brasilien war Candida Tais Maders für ein Jahr hier. Nach Brasilien geht für ein Jahr Martin Eix aus Wäschenbeuren, nach Mexiko geht für ein Jahr Lena Weber aus Rechberghausen.

Mein Jahr in Deutschland

Mein Name ist Candida Tais Maders, ich bin 19 Jahre alt und komme aus Arroio do Meio in Rio Grande do Sul, dem südlichsten Bundesstaat Brasiliens.
Anfang September 2012 kam ich nach Deutschland, um hier mein Freiwilliges Soziales Jahr zu absolvieren. Mein Arbeitsplatz ist der katholische Kindergarten St. Elisabeth in Rechberghausen.
Meine Arbeit mit Kindern mach mir unheimlich viel Freude und ich habe sehr nette, geduldige und verständnisvolle Arbeitskollegen. Vor allem sprachlich konnte ich von den Kindern und Erziehern viel dazu lernen. Die deutsche Sprache ist gar nicht so einfach. Aber Schwäbisch ist noch viel schwieriger! Aber ich "schwätze" immer besser und mein absolutes Lieblingsessen sind Maultaschen mit Tomatensoße oder Kässpätzle.
Im Kindergarten habe ich auch ein Projekt über Brasilien durchgeführt. Es war schön, mit den Kindern über mein Land und über unsere Traditionen zu sprechen.
Auch von meinen Gastfamilien (Familie Bauer, Familie Franz und Familie Schwäble) konnte ich viel lernen.
Und ich habe auf jeden Fall ganz schön viel zu Hause zu erzählen. Zum Beispiel vom tollen Fasching, bei dem ich am Umzug als Schneemann verkleidet mit gelaufen bin. Überhaupt der viele, viele Schnee. Eine wunderschöne Erfahrung, alles war weiß und glitzerte.
Danke an alle, die mich in diesem Jahr begleitet haben. Ich habe Euch in mein Herz geschlossen!
Desejo ver-los denovo, Obrigada
Eure Candy

Weltkirchlicher Friedensdienst - ich bin dabei!

Ich heiße Lena Weber, bin 18 Jahre alt und wohne in Rechberghausen. Seit vier Jahren bin ich in der KJG und der katholischen Kirchengemeinde Rechberghausen aktiv. Aus diesen Erfahrungen hat sich der Wunsch entwickelt, nach meinem Schulabschluß im Sommer 2013 ein Freiwilliges Soziales Jahr zu absolvieren. Allerdings nicht in vertrauter Umgebung, sondern in einem ganz anderen Kulturkreis. Über den BDKJ erhalte ich die Chance, 13 Monate in Mexiko zu leben. Unter dem Grundsatz "Mitleben, Mitbeten, Mitarbeiten" werden vom BDKJ jährlich rund 20 junge Menschen weltweit in den Weltkirchlichen Friedensdienst entsandt. Meine Einsatzstelle ist ein Nezahualcoyótl, einem "Vorort" von Mexico-City und zugleich die ärmste Millionenstadt Mexikos. Meine Aufgaben vor Ort werden hauptsächlich Kinder- und Jugendarbeit betreffen, pastorale Tätigkeiten und Bildungsarbeit umfassen. Dazu gehört zum Beispiel die Mithilfe bei der Erstkommunionvorbereitung sowie Jugendgruppen zu organisieren. Ebenso wäre es meine Aufgabe, Deutsch- und Englischunterricht zu geben. Gerne würde ich allen, die noch mehr zum Weltkirchlichen Friedensdienst und zu meinem Einsatz in Mexiko wissen möchten, Informationen zukommen lassen. Ebenso plane ich eine regelmäßige Information per Rundbrief während meines Auslandseinsatzes. Wenden Sie sich gerne bitte per Mail an das katholische Pfarramt Rechberghausen, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Ich heiße Martin Eix, bin 22 Jahre alt und wohne in Wäschenbeuren. Ich habe mich bei der Organisation IN VIA im Erzbistum Berlin e. V. für ein Freiwilliges Soziales Jahr beworben. Ich entschied mich für das Projekt von der Partnerorganisation Emaus in Brasilien in der Stadt Fortaleza.
In Fortaleza ist das Armenviertel Vila Velha ein Ort, in dem Menschen in Blechhütten zum Teil ohne Strom und Wasser leben. Emaus bietet diesen Bewohnern Arbeitsmöglichkeiten auf dem Bazar. Für den Bazar werden täglich defekte Sachspenden, die private Haushalte zur Verfügung stellen, abgegeben. Sie werden gesäubert, repariert und wieder verkauft. Durch diese Einnahmen finanziert sich Emaus und unterstützt soziale Projekte und einzelne Familien in Vila Velha.
Außerdem leitet Emaus eine Nachhilfeschule sowie eine Medizinstation.
Meine Aufgaben in diesem Projekt sind: Hilfe beim Aufarbeiten der defekten Sachspenden, Mitarbeit in der Nachhilfeschule, Betreuen der Kinder sowie Freizeitangebote mit den Kindern entwickeln.

Verkauf von Eine-Welt-Waren

Der Verkauf von Eine- Welt- Waren leistet einen Beitrag zu mehr Gerechtigkeit und Linderung von Not.

 

Viele kleine Leute

An vielen kleinen Orten,

die viele kleine Schritte gehen,

können das Gesicht der Welt verändern.

(Afrikanisches Sprichwort)