Krankenpflege

Krankenpflegeverein Rechberghausen

Unser Verein

Menschen in Rechberghausen helfen - dazu sind wir 1901 gegründet worden. In enger Zusammenarbeit mit den Pflegeprofis der Sozialstation St. Franziskus in Göppingen, den umliegenden Krankenpflegevereinen und der Hospizbewegung unterstützen und pflegen wir vor allem Kranke, Sterbende, helfen ihren Angehörigen und kümmern uns um die Familien.

Was wir tun

Kranken- und Pflegekassen bieten immer weniger Hilfe. Alleinstehende, pflegende Angehörige, selbst Sterbende werden immer häufiger allein gelassen. Wenn weder Kassen noch Sozialleistungsträger einspringen, hilft der Krankenpflegeverein - verlässlich und bezahlbar. Zusammen mit unseren Partnern bieten wir unter anderem Kranken- und Familienpflege, Nachbarschafts- und Mobile Dienste sowie Mahlzeiten an. Besonders am Herzen liegt uns der Hospizdienst, der Sterbenden und ihren Angehörigen die letzten Tage und Stunden erleichtert. Speziell ausgebildete Sterbebegleiter/innen stehen den Menschen in ihren schwersten Stunden bei und helfen ihnen, Mut und Vertrauen auch angesichts des Todes zu fassen.

Mittagessen - Allein zu Hause? Nein - danke!

Wenn Sie sonst im Alltag allein für die Zubereitung Ihres Mittagessens verantwortlich sind und allein am Mittagstisch sitzen, bietet der Krankenpflegeverein St. Michael Rechberghausen seit Januar 2012 die Möglichkeit, sich in geselliger Runde bewirten zu lassen.

Mittagstisch 2

Drei Damen unseres Vereines sorgen für Ihr leibliches Wohl und servieren Ihnen einmal im Monat um 12 Uhr im Michael-Saal des katholischen Gemeindehauses an einem festlich gedeckten Tisch. Neben einem Hauptgang bieten wir einen Nachtisch sowie ein Getränk zum Preis von 5 EUR an. Eine Ermäßigung ist bei Bedarf selbstverständlich möglich!

Mit diesem Angebot wollen wir insbesondere ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger aus dem Bereich der bürgerlichen Gemeinde Rechberghausen ansprechen. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um telefonische Anmeldung.
Den Termin unseres nächstes Mittagessens entnehmen Sie bitte dem Punkt "Aktuelles".

Was Sie tun können

Wenn Sie heute für morgen vorsorgen, anderen helfen und für Alter und Krankheit gewappnet sein möchten, werden Sie Mitglied im Krankenpflegeverein. Der jährliche Mitgliedsbeitrag von derzeit 24 EUR sichert Ihnen zahlreiche Rabatte und Hilfeleistungen. Unsere Mitglieder erhalten viele Leistungen zu ermäßigten Sätzen, für die weder Kranken- und Pflegekassen, noch andere Sozialleistungsträger aufkommen. Wenn Sie für Alter und Krankheit vorsorgen und anderen helfen möchten, füllen Sie einfach die Beitrittserklärung aus. Diese kann im katholischen Pfarramt oder auf dem Bürgermeisteramt abgeholt werden.

Professionalität und Ortsverbundenheit

Der Krankenpflegeverein Rechberghausen arbeitet mit der Sozialstation St. Franziskus in Göppingen, den Maltesern und den umliegenden Krankenpflegevereinen zusammen. Wir bieten unseren Mitgliedern kostengünstigen Service von qualifizierten Fachkräften vor Ort: Dank der Zusammenarbeit von Sozialstation und Krankenpflegevereinen können wir die Kosten für unsere Dienstleistungen seit Jahren stabil halten. Die Sozialstation erhält Zuschüsse von den Krankenpflegevereinen und hält so die Preise zum Beispiel für den Nachbarschaftsdienst konsequent niedrig. Eine Mitgliedschaft im örtlichen Krankenpflegeverein zahlt sich deshalb für den Einzelnen und die Allgemeinheit aus. Wir sind eine Solidargemeinschaft, d. h. die Pflegebedürftigen und deren Angehörige erhalten spürbare Hilfe. Der Mitgliedsbeitrag für Familien ist seit 1993 unverändert günstig.

Sprechzeiten

Krankenpflegeverein St. Michael e. V. Rechberghausen
Tel. 07161/51004

Ambulanter Pflegedienst mit der Sozialstation St. Franziskus Göppingen
Helene Schäffler
Lorcher Straße 40
73098 Rechberghausen
Montag bis Freitag 9.00 - 11.30 Uhr
Tel. 07161/977390

Hospiz

Seit November 2003 existiert im östlichen Schurwald eine Gruppe des Göppinger Hospizdienstes, die schwerkranke und sterbende Menschen begleitet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zu Gesprächen, aufmerksamem Zuhören oder stillem Dasein bereit. Sie arbeiten ambulant, das heißt, sie kommen nach Absprache in die Wohnungen. Es gibt ehrenamtliche Zusammenarbeit mit Pflegediensten und Ärzten.

Kontakt

Hospizbewegung Kreis Göppingen - Ambulante Dienste für Erwachsene e. V.
Sommerhalde 2
73035 Göppingen-Faurndau
Tel. 07161/98619-50 und -52 (täglich 9 bis 17 Uhr, ggf. Anrufbeantworter)

Krankenpflegeverein Rechberghausen
Tel. 07161/51004

Bankverbindung des Krankenpflegevereines (auch für Spenden):
IBAN DE 07 6006 9685 0420 4830 04
BIC GENODES1RWA
Institut Raiffeisenbank Wangen eG

Auszug aus der Pfarrchronik 1813-1971, Gründung der Schwesternstation 1901

Auf Anregung von Seiten des Pfarrers, wurde hier eine Schwesternstation ins Leben gerufen für Ausübung der Krankenpflege und Erteilung des Industrieunterrichts an die Schulmädchen und Jungfrauen. Es bildete sich ein privater Verein, dem die meisten Pfarrangehörigen beitraten. Die Mittel zur Bestreitung der Auslagen, werden gewonnen durch Erhebung von Monatsbeiträgen und durch einen Zuschuß von 100 Mark seitens der Gemeinde für Erteilung des Industrieunterrichts. Am 4. Juli wurden von Superior Pfaff in Reute zwei barmherzige Schwestern hier eingeführt: Oberin M. Huberta Eller von Riedhirsch im bayrischen Allgäu und Schwester M. Melitta von Dischingen OA Neresheim; letztere ist eine geborene Bandenbacher. Der Verein bezahlt an das Kloster Reute jährlich 500 DM und bestreitet die Wohnungsmiete sowie die Auslagen für Brennholz. Da die Schwestern die Einrichtung selber zu stellen hatten, so war doch anfangs die Ausstattung der Wohnung recht arm, aber die Energie der Oberin wusste nach und nach das Fehlende zu ergänzen. Die Schwestern wohnten zuerst bei Witwe Viktoria Hofele beinahe umsonst; der Verein bezahlte. Die Lage der Wohnung war wegen der weiten Entfernung von der Kirche (bei der unteren Mühle) nicht besonders günstig; allein die Billigkeit derselben wurde hauptsächlich in Betracht gezogen. Die Kranken wussten bald die Wohltat einer guten Pflege seitens der Schwestern wohl zu schätzen; der Industrieunterricht erfuhr eine sachgemäße Behandlung und zeigte gute Resultate; was vor allem der Tüchtigkeit und Umsicht der Oberin zu danken ist.