Buechertisch

AKTUELLER BÜCHERTISCH IN DER KIRCHE RECHBERGHAUSEN


In der Kirche in Rechberghausen liegt wieder ein neues Angebot des Büchertisches aus. Sie erhalten Lesetipps und Hinweise zu aktuellen kirchlichen, spirituellen und gesellschaftlichen Themen.

Falls Sie Interesse daran haben, eines der Bücher zu erwerben, können Sie den Betrag im katholischen Pfarramt abgeben oder per Überweisung bei der katholischen Kirchengemeinde, IBAN DE 55 6105 0000 0000 0585 64, bezahlen.



Hubert Wolf, Krypta – Unterdrückte Traditionen der Kirchengeschichte

Tief unten in den Kellern der Kirchengeschichte, verborgen selbst für die meisten Historiker, liegen jahrhundertealte Traditionen begraben, von denen die Kirche heute nichts mehr wissen will. Hubert Wolf steigt mit archäologischem Spürsinn hinab in diese Krypta. Er entdeckt dort Frauen mit bischöflicher Vollmacht, Laien, die Sünden vergeben, eine Kirche der Armen - und andere Traditionen, die heute wieder aktuell werden könnten. Die katholische Kirche setzt auf die lange und unabänderliche Tradition ihrer heute gültigen Einrichtungen und Regeln. Grundlegende Reformen gelten als Sakrileg. Höchste Zeit für einen frischen Blick auf die Geschichte: Päpste waren einmal in Gremien eingebunden, die sie kontrollierten, Frauen konnten Sünden vergeben, Laien hatten etwas zu sagen, Bischöfe wurden gewählt. Die katholische Kirche war lange ein breiter Strom mit vielen Nebenarmen - den der römische Zentralismus im 19. Jahrhundert kanalisierte. Dazu wurden Traditionen erfunden, an die bis heute selbst Historiker glauben. Hubert Wolf enthüllt an zehn Beispielen Vergessenes und Verdrängtes - und gewinnt daraus Reformideen für die Kirche von morgen.

Quelle: Verlagsinformation borromedien



Yvonne Willicks, Glaube ganz einfach – Eine persönliche Spurensuche

„Glaube - ganz einfach.“ Eine Einführung in den christlichen Glauben, die wirklich gar nichts voraussetzt und ganz ohne theologische Fachbegriffe die wichtigsten Grundlagen und vor allem lebenspraktischen Auswirkungen des Glaubens gut verständlich erklärt - so etwas können heute viele Menschen gut gebrauchen. Und wenn die Autorin dieser Einführung eben gerade keine Theologin, sondern eine „normale“ Christin ist: umso besser! Dass Yvonne Willicks obendrein eine Fernsehmoderatorin ist, bekannt durch mehrere Sendungen mit praktischen Ratschlägen zu Hauswirtschaft und Verbraucherschutz, ist natürlich ein besonderer Glücksfall: Ihr Name ist gewissermaßen ein Garant für die anschauliche Vermittlung von konkreter Lebenshilfe im Alltag, und außerdem hilft ein prominentes Gesicht auf dem Buchumschlag allemal, Interesse an dem Buch zu wecken. Allerdings kann der Buchtitel auch noch einmal anders verstanden werden, und zwar als eine Aufforderung, den christlichen Glauben doch einfach einmal im eigenen Leben auszuprobieren und zu sehen, wie es sich damit leben lässt. Yvonne Willicks geht als überzeugte Christin davon aus: Gott liebt die Menschen und er will sich von ihnen finden lassen - also können wir ihm auch überall in unserem Leben begegnen, wenn wir ihn nur suchen. Sie schildert in offenen Worten und mit anschaulichen Beispielen und Bildern, wie sie in ihrem Leben sowohl im Alltag wie auch in schwierigen Lebenssituationen ihren Glauben an Gott lebt und welche Auswirkungen das auf ihr Leben hat. Anhand ihrer eigenen Glaubensgeschichte zeigt Yvonne Willicks, dass Glaube in erster Linie eben nicht das Für-wahr-Halten von Dogmen, sondern vor allem Begegnung ist, eine Begegnung mit Gott, aus der das Vertrauen wächst, dass Gott mich in meinem Leben immer und überall begleitet und nicht im Stich lässt, auch nicht in den unvermeidlichen Erfahrungen von Leid und Verlust. - Es ist ein mutiges Buch, weil die Autorin sich nicht scheut, wirklich ganz persönlich von ihrem eigenen Glaubensleben zu sprechen, und es ist gerade durch dieses persönliche Glaubenszeugnis ein ungeheuer ermutigendes Buch, das viele Leser/innen überzeugen wird, es auch selber doch einmal oder wieder einmal oder trotz allem auch weiterhin mit dem Glauben zu versuchen. Thomas Steinherr



Melanie Wolfers, Trau dich, es ist dein Leben

Warum scheuen wir uns, Entscheidungen zu treffen? Woher kommt es, dass wir so zögerlich oder gar ängstlich sind? Dass wir uns schwertun, etwas zu wagen? In ihrem neuen Ratgeber geht die SPIEGEL-Bestseller-Autorin Melanie Wolfers diesen Fragen auf den Grund und zeigt, wie wir mutig, angstfreier und somit besser leben können.

Die Angst, etwas falsch zu machen oder sich Schrammen zu holen, hindert uns, das Leben mit beiden Händen zu greifen und Neues auszuprobieren. Dabei hat der, der nichts riskiert, auf jeden Fall am Ende die größeren Probleme. Deshalb ermutigt Melanie Wolfers dazu: „Trau dich, es ist dein Leben!“

Die Theologin und Seelsorgerin beschreibt das Lebensgefühl vieler Menschen, die ihr in ihrer langjährigen Beratungspraxis begegnet sind, in etwa so: „Ich habe es eigentlich satt, immer nur vorsichtig, quasi unter Vorbehalt zu leben. Ängstlich, einen Fehler zu machen. Mich lieber anzupassen, statt anzuecken. Ich will mutig und angstfrei leben! Aus ganzem Herzen.“

Diesem Lebensgefühl spürt Melanie Wolfers in ihrem Ratgeber nach, vermittelt Klarheit und Orientierung für das eigene Leben und beschreibt spirituelle Wege zu einer starken Persönlichkeit.

Das Mutmacher-Buch für alle, die sich nach einem guten Leben sehnen.

Quelle: Verlagsinformation borromedien



Christoph Böttigheimer, Sinn(losigkeit) des Bittgebets

Ist Gott allmächtig, allwissend, allgütig und unveränderlich? Darf er gar als Person angesehen werden oder ist er der ganz andere? Ist er von der Welt getrennt oder erhält er sie und greift lenkend in sie ein? Kontrovers diskutierte Fragen, die vor allem beim Bittgebet aufbrechen. Das Buch bringt philosophische, naturwissenschaftliche sowie theologische Einwände gegen das Bittgebet zur Sprache und sucht nach seiner rationalen Verantwortung. Dabei werden zugleich die Fragen des Theismus behandelt und Gottesvorstellungen kritisch durchleuchtet.

Quelle: Verlagsinformation borromedien



Karl Rahner, Das Gebet der Not

Dieser Band bietet Rahners bemerkenswerte Apologie des Bittgebets. In restlos ehrlicher Sprache bringt er die bohrenden Fragen an Gott, aber auch an den Menschen vor, um im Blick auf Jesus Christus eine eigene spannungsreiche Antwort anzudeuten. In seinem Bemühen um „so viel Licht und Kraft, dass wir weiterbeten ... bis Gott reden wird“ vermag er provozierende Anregungen für das eigene Glaubensleben und die aktuelle Diskussion um das Bittgebet zu geben.

Quelle: Verlagsinformation borromedien



Klaus Mertes, Wie aus Hülsen Worte werden. Glaube neu buchstabiert

Sprache verändert sich, und welche Vorstellungen man mit bestimmten Begriffen verbindet, verändert sich ebenso. Die Kirche verkündet seit 2000 Jahren das Evangelium, aber viele kirchliche Vokabeln klingen heute kaum noch nach einer frohen Botschaft. Viele wirken wie leere Schneckenhäuser, in denen nun ein anderes Tier wohnt. In die alten Worte haben sich neue Bedeutungen hineingeschoben, die eigentliche Aussageabsicht ist kaum noch erkennbar, aus Selbst-Verständlichem wird Miss-Verständliches. Wenn man die überlieferten, zu Worthülsen gewordenen Begriffe durch moderne ersetzt, werden sie verschwinden, wenn mit neuen Moden neue Wörter kommen. Klaus Mertes geht deshalb einen anderen Weg. Er erschließt die eigentliche Bedeutung von ca. 37 Schlüsselwörtern der Theologie und Spiritualität mit neuen Worten, oft mit Geschichten, die verständlich machen, worum es eigentlich geht.

Quelle: Verlagsinformation borromedien



Burkhard Hose, Seid laut! Für ein politisch engagiertes Christentum

Burkhard Hose, Studentenpfarrer der Katholischen Hochschulgemeinde Würzburg, ist der Überzeugung, dass man als Christ nicht unpolitisch sein kann. Er plädiert für eine Gesellschaftsordnung, die sich wieder auf prophetische Werte zurückbesinnt: die Stimme zu erheben gegen eine allzu eingefahrene Politik, die sich Demokratie nennt, aber an vielen Stellen unmenschlich geworden ist und den Aspekt sozialer Gerechtigkeit mehr und mehr der Maschinerie einer ausschließlich nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten funktionierenden Ordnung opfert.

Dagegen aufzustehen, sich weder durch Medien noch durch andere instrumentalisieren zu lassen, sondern selbst zu denken und im gemeinsamen Dialog Lösungen zu finden, ist für Burkhard Hose ein wichtiger Bestandteil christlichen Glaubens.

Quelle: Verlagsinformation borromedien